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Silber steigt über 60$ – schwächerer US‑Dollar stärkt die Nachfrage

Silber steigt über 60$ – schwächerer US‑Dollar stärkt die Nachfrage
Rivanshi Rakhrai
10. Juli 2026, 09:26 AM

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Silber kaufen (XAG/USD)

XAG/USD kaufen. Der Artikel zeigt, dass Silber über $60 ausgebrochen ist, gestützt durch einen schwächeren US‑Dollar (DXY nahe einem Dreiwochen‑Tief) und nachgebende Ölpreise – beides erhöht typischerweise die Silbernachfrage. Geopolitische Unsicherheit stützt Zuflüsse in sichere Häfen, während Gold hinterherhinkt; sollte der Dollar weich bleiben, hat Silber Aufholpotenzial.

Kernrisiko: Eine plötzliche restriktive Neubewertung der Fed (überraschend hoher CPI), die den US‑Dollar stark ansteigen lässt und die dollargebundene Nachfrage nach Silber zunichte macht.

Gold verkaufen (XAU/USD)

XAU/USD verkaufen. Gold gibt leicht nach und steht vor einem Wochenverlust, da die Spannungen zwischen den USA und dem Iran Inflationsängste schüren und die Zinsfantasien hoch halten. Wenn der Markt weiter "higher for longer" preist, bleibt die kurzfristige Dynamik für Gold schwach, während Silber vom Dollar‑Rückgang profitiert.

Kernrisiko: Eine geopolitische Eskalation, die zu einem echten Risk‑Off‑Run in Gold (und aus Silber heraus) führt und die derzeitige relative Schwäche umkehrt.

  • Silber steigt, da ein schwächerer US‑Dollar die Attraktivität von Edelmetallen für Anleger erhöht.
  • Rückgang der Ölpreise liefert zusätzliche Unterstützung für Silber im Freitags‑Handel.
  • Gold steuert auf Wochenverlust zu angesichts von Inflationssorgen und der Erwartung einer restriktiveren Fed.

Die Silberpreise legten am Freitag im europäischen Handel zu, da die anhaltende Schwäche des US‑Dollars und nachgebende Ölpreise die Nachfrage nach dem Edelmetall stützten.

Unterdessen gaben die Goldpreise leicht nach und blieben auf Kurs für einen Wochenverlust, da die eskalierenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran die Erwartung stützten, dass die Federal Reserve eine restriktivere Geldpolitik beibehalten könnte.

Silber gewinnt, da der US‑Dollar weiter unter Druck steht

Silber (XAG/USD) notierte während der europäischen Sitzung etwa 0,4 % höher bei rund $60.22.

Das weiße Metall profitierte, da der US‑Dollar angesichts der Hoffnungen, dass die erneuten Spannungen zwischen den USA und dem Iran nicht von langer Dauer sein würden, unter Druck blieb.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung notierte der US‑Dollar‑Index (DXY), der den US‑Dollar gegen einen Korb aus sechs wichtigen Währungen misst, rund 0,16 % tiefer bei etwa 100,7.

Im Verlauf der Sitzung setzte der Index seinen Rückgang auf rund 100.60 fort und markierte damit ein Dreiwochen‑Tief.

Ein schwächerer US‑Dollar erhöht für Anleger in der Regel die Attraktivität von Silber, indem das Metall relativ günstiger wird.

US‑Iran‑Entwicklungen bleiben im Fokus

Die Marktstimmung wurde von Entwicklungen im Zusammenhang mit den Beziehungen zwischen den USA und dem Iran beeinflusst.

Früher am Tag bestätigte ein US‑Beamter, dass technische Gespräche mit dem Iran trotz der Aussage von US‑Präsident Donald Trump, das Memorandum of Understanding (MoU) mit Teheran sei beendet, weitergeführt würden.

Am späten Mittwoch sagte Präsident Trump, er habe mit dem Iran gesprochen und fügte hinzu, das Land "wolle das Abkommen dringend." Er sagte jedoch auch, er glaube nicht, dass der Iran ein Abkommen einhalten würde.

Die gemischten Signale rund um die diplomatischen Gespräche lenkten die Anleger auf sichere Häfen, belasteten zugleich aber den US‑Dollar.

Silber fand zudem Unterstützung durch einen starken Rückgang der Rohölpreise nach starken Gewinnen zu Beginn der Woche.

WTI‑Rohöl blieb nahe den Verlusten vom Donnerstag und notierte in der Nähe von $72.00.

Die Korrektur bei den Ölpreisen lieferte zusätzliche Unterstützung für Silber im Handelsverlauf am Freitag.

Mit Blick nach vorn werden Anleger voraussichtlich die Veröffentlichung der US‑Verbraucherpreisdaten (CPI) für Juni, die nächste Woche ansteht, genau beobachten, um weitere Hinweise auf den Inflationsausblick und den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve zu erhalten.

Gold gibt nach und steuert auf Wochenverlust zu

Die Goldpreise bewegten sich am Freitag leicht nach unten und lagen auf dem Weg zu einem Wochenverlust, da die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran Inflationssorgen schürten und die Erwartung stärkten, dass die Federal Reserve die Zinsen hoch halten könnte.

Spot‑Gold fiel um 0,1 % auf $4,115.79 pro Unze bis 0601 GMT.

Das Edelmetall war auf Kurs, einen Wochenverlust von 1,4 % zu verzeichnen.

Unterdessen fielen die US‑Gold‑Futures für Lieferung im August um 0,4 % auf $4,124.90 pro Unze.

Anleger bewerteten weiterhin geopolitische Entwicklungen parallel zu den Erwartungen an die US‑Geldpolitik, wobei Inflationssorgen ein entscheidender Faktor für die Stimmung an den Edelmetallmärkten blieben.