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Silber steigt, während Anleger auf Fed-Entscheidung warten

Silber steigt, während Anleger auf Fed-Entscheidung warten
Rivanshi Rakhrai
29. Juli 2026, 08:29 AM

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XAG/USD kaufen

Silber steigt aufgrund des erneuten US‑Iran‑Risikos, das Öl und die Inflationserwartungen anheizt – der entscheidende Katalysator ist jedoch die Fed‑Entscheidung: Hält die Fed die Zinsen (hohe Wahrscheinlichkeit), lässt der Druck auf reale Renditen nach und der Nachteil nicht verzinslicher Anlagen wie Silber schwindet. XAG/USD kaufen für eine Fortsetzungsbewegung in Richtung der nächsten Widerstandszone nach dem +1%‑Anstieg.

Kernrisiko: Die Fed signalisiert, dass die Zinsen länger höher bleiben (strammer geldpolitischer Ausblick), wodurch reale Renditen steigen und die Nachfrage nach Silber einbricht.

WTI verkaufen / XAG/USD relativ kaufen

Das Öl steigt wegen geopolitischer Risiken, doch dies ist kurzfristig bereits als Schock eingepreist. Hält die Fed die Zinsen, kann Silber gegenüber Öl outperformen, da Silber von nachlassendem Druck auf die Renditen profitiert, während der inflationsfördernde Impuls von Öl abklingen könnte. WTI verkaufen (WTI‑Futures) und XAG/USD als relative Position kaufen.

Kernrisiko: Die Geopolitik eskaliert zu einem anhaltenden Ölversorgungs‑Schock, hält WTI auf hohem Niveau und bringt höhere Zinsen/Inflationsängste zurück in den Markt, was Silber belastet.

  • Silber steigt während der asiatischen Handelssitzung am Mittwoch um 1,14 % auf rund $57,80.
  • Ölpreise erholen sich, da erneute US‑Iran‑Spannungen geopolitische Sorgen schüren.
  • Märkte warten auf die jüngste Zinssatzentscheidung der Federal Reserve.

Der Silberpreis (XAG/USD) notierte während der asiatischen Handelssitzung am Mittwoch rund 1,14 % höher bei etwa $57,80.

Das weiße Metall legte zu, obwohl die Ölpreise deutlich zurückkamen und aufgrund erneuter Spannungen zwischen den USA und dem Iran stiegen.

Die Bewegung bei Silber erfolgte, während Anleger die Entwicklungen im Nahen Osten weiter beobachteten.

Die jüngste Eskalation zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise nach oben gedrückt.

Dies hat auch neue Sorgen über die potenziellen Auswirkungen höherer Energiekosten auf die Inflationserwartungen geweckt.

In den letzten Monaten stand Silber unter Druck, da höhere Ölpreise zu stärkeren Inflationserwartungen beigetragen haben.

Ein solches Szenario kann Zentralbanken dazu veranlassen, die Zinssätze auf einem erhöhten Niveau zu belassen oder die Geldpolitik länger straffer zu gestalten.

Höhere Zinsen gelten allgemein als negativ für nicht verzinsliche Anlageklassen wie Silber.

Das Edelmetall liefert Anlegern keine Zinseinkünfte.

Infolgedessen kann ein höheres Zinsniveau die Attraktivität von Anlagen reduzieren, die keinen Ertrag erwirtschaften.

Ölpreise erholen sich wegen erneuter US‑Iran‑Spannungen

Die Ölpreise kletterten während der Sitzung deutlich nach oben.

Der WTI-Ölpreis stieg um 3,65 % auf rund $81,20.

Die Bewegung beendete eine dreitägige Verlustserie für den Benchmark.

Die Erholung erfolgte, als sich die Spannungen zwischen den USA und dem Iran verschärften.

Das US Central Command (CENTCOM) berichtete am späten Dienstag, dass alle von den Streitkräften der Iranian Islamic Revolutionary Guard Corps (IRGC) abgefeuerten ballistischen Raketen abgefangen wurden.

Nach CENTCOM-Angaben führte die US-Seite später Präzisionsschläge im Irak durch.

Die Angriffe richteten sich gegen Iran-nahe Gruppen, denen mutmaßlich Angriffe auf US-Streitkräfte und saudische Ölanlagen geplant wurden.

Die Entwicklungen haben die Sorgen auf dem Ölmarkt verstärkt.

Erneute geopolitische Spannungen können die Unsicherheit in Bezug auf Energieversorgung und Preise erhöhen.

Der deutliche Anstieg der WTI-Preise am Mittwoch spiegelte die Marktreaktion auf die jüngsten Ereignisse wider.

Steigende Energiekosten können zu höheren Inflationserwartungen beitragen.

Anleger warten auf die Zinsentscheidung der Federal Reserve

Marktteilnehmer richten nun ihre Aufmerksamkeit auf die geldpolitische Ankündigung der Federal Reserve.

Die Entscheidung ist für 18:00 GMT angesetzt.

Laut dem CME FedWatch-Tool sehen Händler derzeit eine 69,5 %ige Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve die Zinsen unverändert lässt.

Die erwartete Zielbandbreite liegt bei 3,50 % bis 3,75 %.

Wenn die Federal Reserve die Zinsen unverändert lässt, wäre dies das fünfte aufeinanderfolgende geldpolitische Treffen, bei dem die Zentralbank den Status quo beibehält.

Die Entscheidung wird von Anlegern in Silber und anderen Finanzmärkten genau beobachtet werden.

Die Zinserwartungen bleiben ein wichtiger Faktor für nicht verzinsliche Anlagen.

Jegliche Hinweise darauf, dass die Zinsen länger hoch bleiben könnten, könnten die Nachfrage nach Silber belasten.

Gleichzeitig könnte eine Verschiebung der Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Geldpolitik die Marktstimmung beeinflussen.

Anleger werden daher auf die Bekanntgabe der Federal Reserve und auf jegliche Kommentare zum geldpolitischen Ausblick achten.