WTI- und Brent-Ölpreise steigen auf Hyperliquid nach Schließung der Straße von Hormus durch Iran
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WTI‑Futures kaufen (oder WTI‑ETF USO). Schließung der Straße von Hormus + erneute US‑Angriffe = unmittelbarer Risikoaufschlag für das Angebot; die Bestände fallen bereits, sodass jede Störung das erwartete Ölüberangebot verzögert. Das Momentum dreht nach oben (Preis + Volumen/Open Interest steigen), und ein Ausbruch in Richtung $80 ist kurzfristig wahrscheinlich, falls die Eskalation anhält.
Kernrisiko: Eine schnelle Deeskalation, bei der Iran die Straße wieder öffnet und die Angriffe pausieren, wodurch der Risikoaufschlag für das Angebot zusammenbricht.
Brent‑Rohöl‑Futures kaufen (oder BNO). Brent steht am Widerstand um $79.5 und wird ihn wahrscheinlich testen bzw. durchbrechen, falls der USA‑Iran‑Zyklus weiter anheizt; Angriffe der Ukraine auf russische Raffinerien/Tanker fügen einen zweiten, nicht‑iranischen Schock für das Angebot hinzu. Diese Kombination stützt die These einer Verzögerung des Überangebots.
Kernrisiko: Eine deutliche, anhaltende Verringerung des Schifffahrtsrisikos im Nahen Osten sowie eine Stabilisierung der russischen Exporte (Raffinerien/Tanker werden nicht länger getroffen), die Brent wieder unter $79.5 drückt.
- Brent‑ und WTI‑Rohölpreise stiegen auf Hyperliquid.
- Die USA flogen die dritte Angriffs‑Welle gegen iranische Ziele.
- Iran kündigte an, die Straße von Hormus geschlossen zu haben.
West Texas Intermediate (WTI) und Brent-Rohöl-Benchmarks stiegen auf Hyperliquid leicht an, da die Spannungen zwischen den USA und Iran eskalierten. WTI stieg auf $73, wobei das 24‑Stunden‑Volumen und das Open Interest auf $113 Mio. bzw. $222 Mio. zunahmen. Brent stieg auf $78, bei einem Handelsvolumen von $63 Mio.
Iran schließt die Straße von Hormus und löst US-Angriffe aus
WTI- und Brent-Benchmarks stiegen leicht, als sich die Spannungen zwischen den USA und Iran verschärften. In einer Erklärung am Samstag teilten iranische Beamte mit, sie hätten die Straße von Hormus geschlossen und machten die USA für die Verletzung des Waffenstillstandsabkommens verantwortlich. In einer Erklärung in der Türkei sagte Trump, der Waffenstillstand sei „vorbei.“
Das US-Militär erklärte über CENTCOM, es habe über Nacht weitere Schläge gegen iranische Ziele geflogen, während iranische Verantwortliche mit Vergeltung drohten. Bei den letzten Angriffen hatte Iran Vergeltungsschläge auf US-Militärstandorte in Kuwait und Bahrain geflogen.
At 7:15 p.m. ET today, U.S. Central Command forces began launching the third round of strikes this week against Iran after Islamic Revolutionary Guard Corps forces blatantly attacked M/V GFS Galaxy, a Cyprus-flagged container ship transiting the Strait of Hormuz. A civilian crew…
— U.S. Central Command (@CENTCOM) July 11, 2026
Aktuelle Daten zeigen, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus in den letzten Tagen deutlich zurückgegangen ist. Tanker fürchten Angriffe, die Verluste in Millionenhöhe bedeuten würden. Auch Versicherer scheuen davor zurück, Dienste für Schiffe anzubieten, die die Straße passieren.
Diese Entwicklungen erfolgen einen Tag, nachdem Trump Iran vor einer Ermordung seiner Person gewarnt hatte. In einem Truth Social-Beitrag schrieb Trump, Iran würde zerstört, sollte es dazu kommen. Diese Aussage folgte auf Geheimdiensterkenntnisse, wonach Iran mögliche Wege zur Ermordung Trumps geprüft habe.
In einer Erklärung am Samstag sagte Irans Mojtaba Khamenei, Iran werde auf die Tötung seines Vaters und anderer Iraner, einschließlich der Schulmädchen in Minab, Vergeltung üben.
Damit besteht das Risiko, dass die kinetischen Aktivitäten zwischen den USA und Iran wieder aufflammen und die Öllieferungen beeinträchtigen, während die Bestände weiterhin sinken.
Russland‑Ukraine‑Krieg
Unterdessen reagieren die Rohölpreise auf die andauernden Entwicklungen in Russland, wo die Ukraine weiter Öl‑ und Gasinfrastruktur angreift. Es wurden bereits einige der größten russischen Raffinerien getroffen, was landesweit zu Engpässen führte. Die Ukraine hat außerdem russische Öltanker auf See angegriffen.
Daher besteht das Risiko, dass russische Öllieferungen an den Weltmarkt in naher Zukunft gestört werden. All diese Ereignisse bedeuten, dass sich das von einigen Analysten erwartete Ölüberangebot verzögern wird.
Technische Analyse des Brent‑Rohölpreises
Chart der Brent‑Rohölpreise | Quelle: TradingView
Das Tageschart zeigt, dass der Brent‑Rohölpreis Anfang dieses Monats bei $70.20 ein Tief ausbildete, als Investoren die Lage zwischen den USA und Iran einordneten. Anschließend erholte er sich auf $79.5, als die beiden Seiten ihre Angriffe wieder aufnahmen, und zog dann auf $75.22 zurück.
Brent stieg am Sonntag auf Hyperliquid auf $78, als die beiden Seiten Angriffe flogen. Er versucht, über den wichtigen Widerstandsbereich bei $79.5 auszubrechen, den er letzte Woche erreicht hatte.
Er liegt weiterhin leicht unter dem 61.8% Fibonacci‑Retracement‑Level und dem 50‑Tage‑EMA (Exponentiell gleitender Durchschnitt). Außerdem ist der Supertrend‑Indikator noch rot, ein Zeichen dafür, dass die Bären weiterhin die Oberhand haben.
Deshalb dürfte der Preis je nach weiterer Entwicklung der iranischen Lage sehr volatil bleiben. Eine Eskalation, die bereits im Gang ist, könnte die Ölpreise kurzfristig auf $80 und höher treiben.
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