Samsung, SK Hynix treiben KOSPI über 7.100, während Nikkei unter Yen‑Druck nachgibt

KI-Sentiment: 72/100 Bullisch
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Buy. Der Artikel verweist auf ein außerordentlich knappes Speicherangebot im nächsten Jahr (Bestände unter zehn Tagen) und erneuertes Vertrauen in den Speicherchip‑Zyklus. Samsung steht bereits an der Spitze der KOSPI‑Bewegung, wobei ausländische und institutionelle Anleger netto kaufen – dies unterstützt eine Fortsetzung, falls sich der Zyklus wie erwartet verengt. Wichtiges Aufwärtspotenzial liegt in höherer Preissetzungsmacht und besseren Margen, falls das Angebot begrenzt bleibt.
Kernrisiko: Nachfragerückgang im Speichersegment (starke Abschwächung der Nachfrage nach PCs/Handys/Servern), der die Preise trotz geringer Bestände nach unten drückt.
Buy. Dieselbe Knappheitssituation, jedoch mit direkterem Einfluss auf DRAM‑/NAND‑Preise. Der +3,98%‑Zuwachs von SK Hynix parallel zu Samsung und die Darstellung als „stark unterbewertet“ im Vergleich zur erwarteten globalen Kapazitätserweiterung bereiten den Boden für eine starke Neubewertung, falls das Angebot straffer bleibt als die geplanten Kapazitätserweiterungen.
Kernrisiko: Schnellere als erwartete Erhöhung des Angebots (Kapazitätsausweitungen oder Wiederaufbau von Beständen), die die Preissetzungsmacht zerschlägt.
- Nikkei rutscht ab, da der starke Yen Exporteure und Tech‑Aktien belastet.
- KOSPI steigt fast 2 %, da Samsung und SK Hynix die KI‑geführte Erholung ausweiten.
- Öl nahe 97 $; Renditen rücken Inflation und Zinsrisiken in den Fokus der Anleger.
Der Nikkei 225 Japans suchte am Dienstag nach einer Richtung, während Südkoreas KOSPI zuzog, was die wachsende Kluft zwischen zwei der größten technologieintensiven Märkte Asiens verdeutlicht.
Der Nikkei bewegte sich um die Nulllinie, da ein schnell erstarkender Yen die Exporteure belastete und die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Bank of Japan wieder aufleben ließ.
In Seoul setzte der KOSPI die starke Rallye vom Montag fort und kletterte bis zum späten Vormittag um 1,82 % auf 7.122,93, während Samsung Electronics und SK Hynix zulegten.
Der MSCI-Index für den asiatisch-pazifischen Raum außer Japan stieg um 0,2 %, während australische Aktien 0,6 % fielen. S&P 500-Futures gaben nach dem US-Feiertag am Montag um 0,1 % nach.
KOSPI setzt Rallye fort, da Optimismus für Chip‑Nachfrage zurückkehrt
Südkoreanische Aktien blieben weiterhin im Aufwärtstrend, nachdem der KOSPI in der vorherigen Sitzung um mehr als 4 % gestiegen war.
Samsung Electronics stieg um 2,59 % und SK Hynix gewann 3,98 %, während ausländische und institutionelle Anleger netto Käufer waren.
Zusammen kauften sie bis zum späten Vormittag Aktien im Wert von mehr als 610 Milliarden Won und kompensierten damit starken Verkauf durch Privatanleger.
Die Rallye spiegelt das wiedergewonnene Vertrauen in den Speicherchip‑Zyklus wider.
Die Korea Times berichtete, dass KB Securities für das nächste Jahr ein außerordentlich knappes Speicherangebot erwartet und schätzt, dass die Bestände bei Samsung und SK Hynix unter zehn Tagen gefallen sind.
Nomura Securities betrachtet die beiden Aktien ebenfalls als stark unterbewertet im Verhältnis zur erwarteten Ausweitung der weltweiten Halbleiterkapazitäten.
Dieses Umfeld hat dem KOSPI geholfen, die Marke von 7.100 zu durchbrechen, obwohl steigende Ölpreise die Aussichten für die Inflation zu verkomplizieren drohen.
Stärkerer Yen hält den Nikkei 225 unter Druck
Tokio hat ein anderes Problem.
Der Yen stärkte sich in den Bereich von 153 pro Dollar, sein stärkster Stand seit Februar, und übte Druck auf Exporteure aus, deren Auslandserträge bei Rückumrechnung in Yen an Wert verlieren. Toyota, Maschinenbauunternehmen und Elektronikaktien gehörten zu den frühen Verlierern.
Die Währungsbewegung folgte auf stärkere japanische Konjunkturdaten.
Das BIP‑Wachstum im zweiten Quartal wurde von 1,1 % auf annualisierte 1,4 % nach oben revidiert, während die Reallöhne im Juli um 2,4 % zunahmen. Die Nominallöhne stiegen um 4,7 %, ihr stärkster Anstieg seit 1997.
Analysten von Capital Economics schrieben in einer am Dienstag veröffentlichten Studie, dass das stärkere Lohnwachstum eine schnellere Straffung durch die BOJ zunehmend überzeugend macht.
Die Märkte tendieren bereits stark zu einer weiteren Zinserhöhung auf der Sitzung vom 17. bis 18. September.
Öl und Anleiherenditen verkomplizieren die asiatische Rallye
Das breitere makroökonomische Umfeld bleibt für beide Märkte ebenfalls schwierig.
Brent‑Rohöl verharrte oberhalb von 97 $ pro Barrel, da erneute Spannungen zwischen den USA und Iran Befürchtungen über anhaltende Störungen rund um die Straße von Hormuz schürten. WTI notierte über 92 $.
Die Rendite der US‑Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit lag bei etwa 4,79 %, während die Märkte weiterhin ungefähr eine 60%ige Wahrscheinlichkeit für eine weitere Fed‑Erhöhung in diesem Monat einpreisten.
Der US‑Inflationsbericht am Freitag ist nun der nächste wichtige Test für die globalen Aktienmärkte.
Anderswo notierte der Dollar‑Index nahe 98,82. Gold legte um etwa 0,5 % auf 4.428 $ je Unze zu, Bitcoin stieg um 0,1 % auf rund 79.333 $ und Ether legte um 0,2 % auf etwa 2.499 $ zu.

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