UBS kündigt Verlustabsicherungsvereinbarung im Zusammenhang mit der Übernahme der Credit Suisse

UBS kündigt Verlustabsicherungsvereinbarung im Zusammenhang mit der Übernahme der Credit Suisse
Wajeeh Khan
11. Aug. 2023, 17:51 PM
  • UBS kündigte außerdem die Liquiditätsgarantie der Schweizerischen Nationalbank in Höhe von 100 Mrd. ₣
  • Beat Wittmann von Porta Advisors diskutierte die Neuigkeiten in der CNBC-Sendung „Street Signs Europe“
  • Der UBS-Aktienkurs ist nach den Ankündigungen vom Freitag um fast 4 % gestiegen

Die UBS Group AG (NYSE: UBS) hat die Vereinbarung mit der Schweizer Regierung zur Deckung möglicher Verluste im Zusammenhang mit der Übernahme der Credit Suisse in Höhe von 9 Mrd. ₣ (10,27 Mrd. $) freiwillig beendet.

Beat Wittman reagiert auf Ankündigungen am Freitag

Die Investmentbank erklärt, sie habe das Portfolio des erworbenen Unternehmens gründlich überprüft und sei zu dem Schluss gekommen, dass die besagte Verlustsicherungsvereinbarung nicht mehr erforderlich sei.

Am Freitag kündigte der Finanzdienstleistungsriese auch die 100 Mrd. ₣ Liquiditätsgarantie der Schweizerischen Nationalbank. Laut Beat Wittmann von Porta Advisors:

Die UBS wird nun 40 Mio. ₣ an die Schweiz als Entschädigung für die Einrichtung des Mechanismus zahlen.

Was die heutige Entwicklung für die UBS-Aktie bedeutet

Aus der Pressemitteilung von heute Morgen ging hervor, dass die Credit Suisse einen Notfallkredit zur Liquiditätshilfe im Wert von 50 Mrd. ₣ an die Zentralbank zurückgezahlt hat.

Die Bankaktie ist am Freitag um fast 4 % gestiegen. In der CNBC-Sendung „Street Signs Europe“ sagte Wittman von Porta Advisors außerdem:

Die Schweizerische Nationalbank hat außerdem auf Ersuchen von UBS die Kreditlinie gekündigt, die sie der Credit Suisse früher im Jahr 2023 gewährt hatte. UBS wird voraussichtlich am 31. August ihre Ergebnisse für das 2. Quartal vorlegen.