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Warum die Aktien von Samsung und SK Hynix heute fallen

Warum die Aktien von Samsung und SK Hynix heute fallen
Devesh Kumar
29. Juni 2026, 05:30 AM

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SK Hynix (000660.KS)

Kaufempfehlung für SK Hynix. Die Nachricht bestätigt den zentralen Markttreiber: HBM ist der Engpass für KI‑Systeme, und SK Hynix ist bereits Marktführer. Selbst wenn die Aktie wegen der „Kosten, vorne zu bleiben“ nachgibt, zielen die Ausgaben darauf ab, die Kundenbindung (HBM, verwendet in KI‑Systemen der Nvidia‑Klasse) zu verteidigen und die Preissetzungsmacht in der nächsten Nachfragewelle zu erhalten.

Kernrisiko: Die HBM‑Nachfrage verlangsamt sich oder Kunden qualifizieren alternative Lieferanten schnell genug, sodass die neue Kapazität von SK Hynix die Nachfrage übersteigt und Preissenkungen erzwingt.

Samsung Electronics (005930.KS)

Kaufempfehlung für Samsung Electronics. Der Ausverkauf dreht sich um die „Aufholkosten“, doch genau dann kann Samsung neu bewertet werden: Das Unternehmen arbeitet daran, die KI‑Speicher‑Lücke zu schließen (HBM + Advanced Packaging + KI‑Rechenzentren). Wenn Samsungs Capex in glaubwürdige Fortschritte bei HBM mündet, wird der Markt aufhören, es als Nachzügler zu sehen, und es als vollwertigen AI‑Speicher‑Konkurrenten einpreisen.

Kernrisiko: Samsung schafft es nicht, die HBM-/KI‑Speicher‑Lücke rechtzeitig zu schließen, sodass die Capex steigen, während Marktanteile und Margen weiter sinken.

  • Samsung und SK Hynix fielen trotz Koreas massivem Investitionsvorstoß für KI‑Chips.
  • Berichten zufolge könnten Samsung und SK bis zu 2000 trillion won in KI‑Chips investieren.
  • Investoren befürchten, dass hohe Capex die Margen im nächsten Chip‑Zyklus drücken könnte.

Samsung Electronics und SK Hynix fielen am Montag, obwohl Südkorea kurz davor stand, eine der größten Investitionsoffensiven für KI und Chips in seiner Geschichte vorzustellen.

Das ist die Ironie, die Investoren beunruhigt. Ein Ausgabenplan, der bis zu 2,000 trillion won, or about $1.3 trillion, erreichen könnte, würde sich normalerweise als positiv für die beiden Speicherchip‑Giganten des Landes darstellen.

Stattdessen fiel Samsung um mehr als 4 %, während SK Hynix über 3 % verlor, da Händler sich auf die Kosten konzentrierten, im KI‑Wettlauf die Führung zu behalten.

A record $1.3 trillion bet goes live

Präsident Lee Jae Myung wird am Montag seine Initiative „Three Mega Projects for the Great Leap Forward“ vorstellen, mit Halbleitern, KI‑Rechenzentren und Robotik im Mittelpunkt.

Laut lokalen Medienberichten könnten Samsung Group und SK Group gemeinsam Investitionen von bis zu 2,000 trillion won über das nächste Jahrzehnt ankündigen.

Das Geld soll neue Halbleiter‑Fabs, KI‑Rechenzentren, Advanced‑Packaging‑Anlagen und andere Infrastruktur finanzieren, die nötig sind, um Südkorea im Zentrum der globalen KI‑Lieferkette zu halten.

Berichten zufolge bereitet Samsung einen Plan im Umfang von rund 1,000 trillion won vor, einschließlich Chipfabriken, Investitionen in Rechenzentren und regionaler Expansion außerhalb der Metropolregion Seoul.

Es wird erwartet, dass die SK Group eine ähnliche langfristige Offensive skizziert, angeführt von den Speicher‑ und KI‑Chip‑Ambitionen von SK Hynix.

Auf dem Papier klingt das nach guten Nachrichten. Die KI‑Nachfrage boomt weiterhin, High‑Bandwidth‑Memory bleibt knapp, und Südkorea dominiert bereits die wichtigsten Bereiche des globalen Speichermarkts.

Aber Investoren fragen auch, wie viel Kapital Samsung und SK Hynix aufwenden müssen, um dieses Wachstum zu verteidigen, und ob der nächste Aufschwung zu kostspielig werden könnte.

Samsung: Hohe Ausgaben, um aufzuholen

Für Samsung geht es bei dem Investitionsplan darum, die Lücke beim KI‑Speicher zu schließen.

SK Hynix hat kürzlich Samsung Electronics überholt und ist damit das wertvollste börsennotierte Unternehmen Südkoreas geworden.

Grund dafür war High‑Bandwidth‑Memory, oder HBM, der spezialisierte Speicher, der zusammen mit KI‑Prozessoren von Unternehmen wie Nvidia eingesetzt wird.

SK Hynix entwickelte HBM schneller und wurde Marktführer. Samsung, lange der weltweit dominierende Name im Speicherbereich, versucht aufzuholen.

Reuters zitierte Kim Sunwoo, Senior Analyst bei Meritz Securities, mit der Aussage, dass maßgeschneiderter KI‑Speicher „die Ökonomie der Branche grundlegend verändert“ habe und SK Hynix geholfen habe, sich als führendes Unternehmen zu etablieren.

Das ist das Problem, das Samsung zu lösen versucht.

Zu den berichteten Ausgabenplänen gehören neue Fabs, mögliche Halbleiterkapazitäten in Gwangju, KI‑Rechenzentren in Asan sowie Investitionen in Advanced Packaging.

SK Hynix: Verteidigung seiner KI‑Führungsposition

SK Hynix befindet sich in einer stärkeren Position, hat sich aber zum bestimmenden Gewinner im Speicherbereich des KI‑Booms entwickelt.

Seine HBM‑Chips sind zentral für Nvidias KI‑Systeme, und diese Führungsposition hat eine historische Rallye der Aktie befeuert.

Nun stellt sich die Frage, ob es diese Position verteidigen kann, ohne zu überinvestieren.

SK Hynix beschafft bereits Kapital durch eine geplante US‑Notierung und ist umfangreiche Verpflichtungen für neue Fabs, Advanced Packaging und EUV‑Ausrüstung eingegangen.

Die Logik erscheint eindeutig: Wenn KI‑Kunden mehr HBM verlangen, muss SK Hynix mehr Kapazität aufbauen.

Das Risiko ist die klassische Falle des Chipmarkts. Weder Samsung noch SK Hynix können es sich leisten, zurückzufallen, also investieren beide weiter.

Wenn jedoch beide gleichzeitig aggressiv investieren, kann die Branche am Ende ein Überangebot entwickeln.