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Silber auf Kurs für Wochenverlust, da Nahost-Spannungen Inflation anheizen

Silber auf Kurs für Wochenverlust, da Nahost-Spannungen Inflation anheizen
Rivanshi Rakhrai
17. Juli 2026, 09:14 AM

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XAG/USD verkaufen

Für Silber steht ein Wochenverlust von über 7 % an, da ölgetriebene Inflationsängste Renditen/Zinserwartungen nach oben treiben und Silber keine Rendite bietet. XAG/USD verkaufen (oder iShares Silver Trust, SLV, leerverkaufen), um die anhaltende Reduzierung von Risikoexposure in renditelosen Metallen auszudrücken, während das Nahost‑Risiko die Energiekosten hoch hält.

Kernrisiko: Ein starker Einbruch der Ölpreise oder eine deutliche Wende zu Zinssenkungen, die die Renditen von US‑Staatsanleihen schnell nach unten zieht.

SLV gegen GLD verkaufen

Relative Position: SLV leerverkaufen und GLD kaufen. Im Artikel zeigen sich beide Metalle schwach, aber Silber reagiert stärker auf Realzins‑ sowie Wachstums-/Inflationsschwankungen; Gold weist weniger Schaden auf und könnte seine Nachfrage als sicherer Hafen zurückgewinnen, falls die geopolitische Spannung zunimmt, ohne dass es zu weiterem Renditedruck kommt. Diese Strategie zielt auf das höhere Beta von Silber gegenüber dem Inflations-/Zins‑Narrativ ab.

Kernrisiko: Gold bricht ebenfalls stark ein (die Safe‑Haven‑Nachfrage fällt weg) oder Silber übertrifft aufgrund erneuter industrieller bzw. Absicherungsnachfrage.

  • Silber steuert wegen geopolitischer und inflationsbedingter Sorgen auf einen Wochenverlust von über 7 % zu.
  • Gold verzeichnet einen deutlichen Wochenverlust trotz schwächer als erwartet ausgefallener US‑Inflationsdaten.
  • Ölgetriebene Inflationsängste und Fed‑Unsicherheit belasten die Edelmetallmärkte.

Die Silberpreise blieben am Freitag unter Druck und notierten unter $56 pro Feinunze.

Das Metall steuerte auf einen Wochenverlust von mehr als 7 % zu, da eskalierende Nahost‑Spannungen die Ölpreise nach oben trieben und die Sorgen um Inflation und Zinsen verstärkten.

Der Silberpreis (XAG/USD) notierte während des asiatischen Handels am Freitag bei rund $55,50 pro Feinunze.

Das Metall blieb zum dritten Mal in Folge verhalten, da sich die Anleger auf steigende Energiekosten und deren mögliche Auswirkungen auf die Inflation konzentrierten.

Der starke Anstieg der Ölpreise rückt Inflationssorgen in den Fokus der Marktstimmung.

Infolgedessen haben Anleger ihre Positionen in renditelosen Anlagen wie Silber reduziert, die sich in einem Umfeld erhöhter Zinserwartungen typischerweise schwer tun.

Konflikt im Nahen Osten schürt Sorgen um Energieversorgung

Die Marktstimmung blieb vorsichtig, nachdem sich die militärischen Spannungen zwischen den USA und Iran diese Woche verschärft hatten.

Die USA führten im Wochenverlauf mehrere Angriffe gegen Iran durch.

Präsident Donald Trump warnte außerdem, dass die USA nächste Woche Irans Infrastruktur ins Visier nehmen könnten.

Iran reagierte mit Angriffen auf US-Militärstützpunkte in Nachbarländern.

Die Entwicklungen verstärkten die Befürchtungen vor einem breiteren regionalen Konflikt und einer langanhaltenden Störung der Energieversorgung, was zu höheren Rohölpreisen beitrug.

Die Rallye der Ölpreise hat die Befürchtung verstärkt, dass der Inflationsdruck hoch bleiben könnte.

Gold verzeichnet ebenfalls starken Wochenverlust

Die Goldpreise legten am Freitag leicht zu, blieben aber auf Kurs für ihren stärksten Wochenverlust seit sechs Wochen.

Spot-Gold stieg um 0,5 % auf $3.988,20 pro Feinunze, nachdem es zuvor sein tiefstes Niveau seit dem 1. Juli erreicht hatte.

Die Gold-Futures für August veränderten sich kaum und lagen bei rund $3.992 pro Feinunze.

Trotz des moderaten Rebounds am Freitag ist Gold für die Woche um etwa 3,2 % gefallen.

Die wöchentlichen Verluste verdeutlichen, wie Sorgen über steigende Ölpreise, Inflation, Renditen von US‑Staatsanleihen und die Federal Reserve die traditionelle Nachfrage nach sicheren Häfen, die normalerweise mit geopolitischer Unsicherheit einhergeht, überlagert haben.

Geringere Inflationsdaten bieten nur begrenzte Unterstützung

Die diese Woche veröffentlichten US‑Inflationsdaten fielen schwächer aus als erwartet und nahmen weitgehend die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Federal Reserve im Juli weg.

Trotz der milderen Inflationszahlen bekräftigte der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, sein Engagement zur Wiederherstellung der Preisstabilität und signalisierte, dass die Entscheidungsträger weiterhin auf die Kontrolle der Inflation fokussiert sind.

Dennoch sind die Anleger geteilter Meinung, ob die Federal Reserve im September die Zinsen anheben wird.

Die Unsicherheit belastet weiterhin Silber, da höhere Zinsen die Attraktivität renditeloser Edelmetalle verringern.

Märkte wägen geopolitische Risiken gegen die Geldpolitik ab

Edelmetalle sahen sich die ganze Woche über anhaltendem Verkaufsdruck ausgesetzt, während Anleger die wirtschaftlichen Auswirkungen steigender geopolitischer Spannungen bewerteten.

Infolgedessen blieben sowohl Silber als auch Gold unter Druck: Silber steuert auf einen Wochenverlust von mehr als 7 % zu, und Gold steht vor dem stärksten Wochenverlust seit sechs Wochen.