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3 unterschätzte Aktien, die bei einem Fed‑Zinsschritt diese Woche steigen könnten

3 unterschätzte Aktien, die bei einem Fed‑Zinsschritt diese Woche steigen könnten
Wajeeh Khan
14. Sept. 2026, 14:43 PM

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ARCC

Ares Capital (ARCC) kaufen. Es ist auf Zinserhöhungen ausgelegt: ~71% des $29.3B Portfolios sind variabel verzinst, und im Q2 wurden 94% der neuen Kreditzusagen in Höhe von $2.6B zu variablen Sätzen begeben – sodass die Krediterträge schnell nach oben angepasst werden. Auch die Passivseite hilft: festverzinsliche Verbindlichkeiten fixieren die Finanzierungskosten und schützen die Nettozinsspannen. Als Auslöser gilt eine so gut wie sichere Erhöhung um 25 Basispunkte, die die Ertragskraft anheben und die rund 9.7% Dividendenrendite stützen sollte.

Kernrisiko: Ein Kreditschock, der die Ausfallraten steigen lässt und Dividendensenkungen erforderlich macht, bevor höhere Zinsen die Erträge ausreichend steigern können.

STWD

Starwood Property Trust (STWD) kaufen. Es ist ein Commercial‑Mortgage‑REIT, bei dem ~97% des gewerblichen Kreditbuchs und ~96% der Infrastrukturexponierung variabel verzinst sind, sodass eine Fed‑Erhöhung direkt in höhere Zinseinnahmen übergeht. Die These: sofortige Renditeausweitung bei begrenzten Buchwertbelastungen, weil das Portfolio darauf ausgelegt ist, Zinsbewegungen einzufangen und gleichzeitig eine lange Dividendenhistorie aufrechtzuerhalten (~12.3% Rendite).

Kernrisiko: Refinanzierungsstress im Gewerbeimmobiliensektor, der höhere Zinsen in niedrigere Besicherungswerte und größere Kreditverluste verwandelt.

  • Eine Fed‑Zinserhöhung dürfte einer ausgewählten Gruppe von Unternehmen zugutekommen.
  • Experten sind besonders optimistisch bei ARCC, STWD und LADR.
  • Das erwartet Anleger bei den drei Unternehmen.

Das Federal Open Market Committee geht in seine Sitzung am 15.–16. September, wobei die Zinssatzterminkontrakte eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 85% für eine Erhöhung um 25 Basispunkte einpreisen.

Die Kern‑CPI‑Daten für August, die zum zweiten Monat in Folge heiß liefen, sowie die restriktive Haltung von Vorsitzendem Kevin Warsh in Jackson Hole zwangen die Märkte dazu, ihre Erwartungen an Lockerungen aufzugeben.

Während höhere Finanzierungskosten Aktien insgesamt belasten, könnte eine Zinserhöhung für eine ausgewählte Gruppe spezialisierter Finanzunternehmen tatsächlich vorteilhaft für das Gewinnwachstum sein.

Drei Namen, von denen Experten glauben, dass sie besonders von höheren Zinsen profitieren könnten, sind: Ares Capital, Starwood Property Trust und Ladder Capital.

Diese drei Kreditgeber verfügen über überwiegend variabel verzinste Vermögensportfolios und gut strukturierte Verbindlichkeiten, die die Nettozinsspannen bei einer Änderung der Fed‑Politik schützen – wodurch sie eher robuste strukturelle Allokationen als rein richtungsbezogene Zinswetten darstellen.

Ares Capital (ARCC)

Als größtes börsennotiertes Business‑Development‑Unternehmen investiert Ares Capital Kapital in private Unternehmen des Mittelstands.

Sein Investitionsportfolio von $29.3 billion besteht zu 71% aus variabel verzinsten Positionen – sodass die Zinserträge aus Krediten bei jedem Zinsschritt der Zentralbank sofort nach oben angepasst werden.

Das Unternehmen hat diese Zins‑Sensitivität im zweiten Quartal verstärkt und 94% der neuen Kreditzusagen in Höhe von $2.6 billion zu variablen Konditionen ausgereicht.

Absicherung nach unten erfolgt über die Passivseite der Bilanz, wo festverzinsliche Verbindlichkeiten die Finanzierungskosten fixieren und so die Nettozinsspannen bewahren, wenn die Erträge aus den Aktiva bei geldpolitischen Änderungen steigen.

Diese strukturelle Abstimmung stützt seit 17 Jahren eine stabile oder wachsende Dividende, die derzeit satte 9.7% abwirft.

Starwood Property Trust (STWD)

Mit einem Portfolio von $32.2 billion ist Starwood Property der führende Mortgage‑REIT für gewerbliche Immobilien, diversifiziert über gewerbliche Kredite, eigene Immobilien und Infrastrukturfinanzierungen.

Variabel verzinste Verträge dominieren die Bilanz – 97% des gewerblichen Kreditportfolios von $17.3 billion und 96% des Infrastrukturportfolios von $3.6 billion passen sich an die jeweils geltenden Referenzsätze an.

Eine Erhöhung des Fed‑Funds‑Satzes um 25 Basispunkte führt unmittelbar zu höheren Zinserträgen von institutionellen Kreditnehmern.

In Kombination mit mehr als einem Jahrzehnt ununterbrochener Dividendenzahlungen basiert die aktuelle Rendite von 12.3% auf einem gewerblichen Kreditbuch, das darauf ausgelegt ist, sofortige Renditeausweitungen zu erfassen, während der zugrunde liegende Buchwert geschützt wird.

Ladder Capital (LADR)

Mit Assets in Höhe von $5.8 billion ist Ladder Capital ein Mortgage‑REIT für Gewerbeimmobilien, der sich hauptsächlich auf kurzfristige, variabel verzinste Bridge‑Loans für Immobilien in Renovierung oder während der Mietanlaufphase konzentriert.

Erstrangige Hypothekendarlehen machen 49% der Investitionsbasis aus – ergänzt durch eine liquide Allokation von 33% in Commercial Mortgage‑Backed Securities und 18% in direkte Immobilieneigenkapitalpositionen.

Das Unternehmen steuert die Zinsaussetzung durch aktives Umschichten von Kapital zwischen vorrangigen Krediten und hochwertigen Wertpapieren und zielt dabei auf ein flexibles Allokationsmodell von etwa 65% Krediten und 20% Wertpapieren ab.

Da kurzfristige Bridge‑Kredite sich nach FOMC‑Politikänderungen schnell neu anpassen, generiert Ladder steigende Zinserträge und hält gleichzeitig eine Dividendenrendite von 9.6% vor der Zinsentscheidung am 16. September.