Gold fällt trotz geopolitischer Risiken, höhere Renditen dämpfen Gewinne
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Kauf von DXY-Exposure (z. B. Long-Positionen in USD via einen USD-Index-ETF oder FX-Forwards), da dieselben Kräfte, die Gold belasten — steigende Renditen und hartnäckige Wachstums-/Inflationserwartungen — auch den Dollar stärken. Da das Fed-Treffen voraussichtlich unverändert bleibt und die Energiepreise die Inflationsrisiken aufrechterhalten, bleiben Zinsdifferenziale zugunsten des USD. Dies ist ein direkter Ausdruck des im Artikel beschriebenen 'Renditen hoch, Gold runter'-Regimes.
Kernrisiko: Geopolitisches Risiko löst breit angelegten USD-Verkauf aus (Risk-off-Abflüsse in andere sichere Häfen) oder die Renditen fallen stark aufgrund eines Wachstumsschocks.
Verkauf von XAU/USD (oder August-Gold-Futures). Der Kerntreiber des Artikels ist makroökonomisch: höhere 10‑jährige Renditen (~4.57%) und ein stärkerer USD (DXY ~100.87) begrenzen Gold, obwohl geopolitische Faktoren unterstützend wirken. Der Markt preist eine Phase höherer Zinsen über längere Zeit ein, wobei mindestens eine weitere Zinserhöhung noch eingepreist ist, was reale Renditen für renditeloses Gold unattraktiv macht. Erwarte weiterhin das Scheitern beim Rückeroberungsversuch um ~$4,040 und ein weiteres Absinken in Richtung des unteren Endes der Spanne.
Kernrisiko: Die Fed wird schneller zinslockernd, als die Renditen erwarten lassen (die straffende Prämienbildung löst sich auf), was Gold einen Durchbruch über ~$4,065 ermöglichen würde.
- Gold gab leicht nach, da höhere Ölpreise Inflations- und Zinsängste verstärkten.
- Silber schnitt besser ab, während geopolitische Spannungen die Nachfrage nach sicheren Häfen stützten.
- Staatsanleiherenditen und ein stärkerer Dollar begrenzten weiterhin das Aufwärtspotenzial von Gold.
Die Goldpreise notierten am Montag vor Eröffnung der nordamerikanischen Märkte leicht niedriger, da erneute Spannungen zwischen den USA und Iran die Ölpreise erhöhten und die Erwartungen stärkten, dass die Federal Reserve die Zinsen länger hoch halten könnte.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notierte Spotgold nahe $4,012.00 pro Unze, ein Rückgang von 0.13% in der Sitzung.
Früher am Tag fiel Spotbarren während des frühen asiatischen Handels um etwa 0.1% auf rund $4,015 pro Unze, während die August-Gold-Futures nahe $4,020 lagen.
Gold bleibt trotz geopolitischer Unterstützung unter Druck
Gold bewegte sich in der frühen Sitzung in einer Spanne von $3,982.20 bis $4,040.90 und blieb damit nach einem weiteren erfolglosen Versuch, über $4,040 zu steigen, unter der Retracement-Zone von $4,023.35 bis $4,065.83.
Silber notierte zwischen $55.40 und $57.60 und erholte sich von den Tiefstständen der Vorwoche.
Es blieb jedoch unter der Trader-Reaktionszone von $58.53 bis $59.44, die die jüngste Abwärtsbewegung begrenzte.
Die gedämpfte Goldperformance spiegelte eine ungewöhnliche Marktdynamik wider.
Während die sich verschärfenden US‑Iran-Konflikte weiterhin die Nachfrage nach defensiven Anlagen stützten, stärkte die daraus resultierende Rohölrallye auch die Inflationserwartungen.
Konjunkturdaten dämpfen Erwartungen an eine Fed-Politikänderung
Die Marktpositionierung nach den jüngsten US‑Konjunkturdaten blieb weniger zinslockernd, als frühere Inflationszahlen vermuten ließen.
Schwächere Verbraucher- und Produzentenpreis-Daten für Juni minderten zunächst den Druck für eine weitere kurzfristige Maßnahme der Federal Reserve.
Stärkere Einzelhandelsumsätze, niedrigere wöchentliche Arbeitslosenmeldungen, eine deutliche Erholung im Philadelphia-Fed‑Herstellungsindex und ein festeres Verbrauchervertrauen der University of Michigan haben Händler daran gehindert, eine Hinwendung zu einer lockereren Geldpolitik vollständig einzupreisen.
Die Märkte rechnen weiterhin damit, dass das Treffen der Federal Reserve am 29. Juli voraussichtlich keine Änderung der Zinssätze bringt.
Jedoch bleibt mindestens eine weitere Zinserhöhung später in diesem Jahr in den Markterwartungen eingepreist, da die Energiepreise weiter steigen.
Die Benchmark-Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe notierte nahe 4.57%, während der US-Dollar-Index (DXY) auf rund 100.87 zulegte.
Die Kombination aus höheren Renditen und einem stärkeren Dollar begrenzte weiterhin die Goldgewinne trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheit.
Spannungen in der Straße von Hormus rücken Energiemärkte in den Fokus
Die Lage rund um die Straße von Hormus blieb ein zentrales Augenmerk der Finanzmärkte.
Der Schiffsverkehr durch die strategische Wasserstraße ist angesichts anhaltender militärischer Spannungen weitgehend zum Erliegen gekommen.
Die USA führten nach dem Tod eines weiteren US-Soldaten eine weitere Angriffswelle durch, die sich gegen iranische militärische Kommandostandorte, Küstenüberwachungsanlagen, Raket- und Drohnenstartplätze sowie maritime Fähigkeiten richtete.
Iran reagierte daraufhin mit Vergeltungsmaßnahmen gegen Bahrain und Kuwait.
Infolgedessen stieg Brent-Rohöl wieder über $90 pro Barrel, was die Sorgen über energiegetriebene Inflation verstärkte.
Für Gold blieb die Wirkung gemischt.
Die eskalierenden geopolitischen Spannungen unterstützten weiterhin die Nachfrage nach sicheren Häfen, doch steigende Ölpreise verstärkten Inflationsrisiken, trieben die Renditen von Staatsanleihen nach oben und reduzierten die Nachfrage nach renditelosen Barren.
Händler beobachten genau die bevorstehenden Aussagen der Federal Reserve, Entwicklungen bei den Erwartungen für eine mögliche Zinserhöhung im September sowie jede weitere Störung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus.
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